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Die Folge, die Euch ziemlich sicher auf neue Ideen bringt. Wo kommt neues Wissen her? Natürlich: Lass mal die Praktikantin googlen …

Nur, außer ein paar mehr oder weniger willkürlich ausgewählten Fakten kommt dabei wahrscheinlich nicht viel heraus. Neues Wissen entsteht außerhalb der eigenen Blase, es braucht viele Perspektiven, es muss die ewigen Wahrheiten der eigenen Erfahrug sprengen. Und wir müssen alle mehr lesen! Sagt Anja Mutschler, Wissendienstleisterin bei 20blue, im Podcast mit Michael Carl.

Hören Sie die komplette Folge 61 hier:

Lasst euch inspirieren und viel Spaß beim Anhören!

Ihr habt Fragen oder Anregungen? Werdet Teil unseres Zukunftsdialogs und nehmt mit Zukunftsforscher Michael Carl auf Twitter Kontakt auf:

Der Podcast mit der besten Nachricht seit langem: Wir sollen während der Arbeitszeit lesen. Jeden Tag. Klick um zu Tweeten

Diese Woche in der Zukunft: 

Dieser Podcast wird dir neue Perspektiven bringen. Und er sagt dir, warum du jeden Tag bei der Arbeit eine Stunde lesen solltest. Dazu unsere Lesezeichen-Verlosung zur Vorweihnachtszeit.

Michael Carl ist heute im Gespräch mit Anja Mutschler. Anja ist Wissensdienstleisterin. Es klingt so schlicht: Anja versorgt Unternehmen mit neuem Wissen. Können die nicht selber googlen? Natürlich. Nur sind aneinander gereihte Informationen noch kein Wissen. Oft genug stehen sich die Expert:innen und Fachleute mit langjähriger Erfahrung selbst im Weg – und das umso mehr, je weniger sie interdisziplinär zusammenarbeiten. 

Wer immer nur dieselben Fragen im selben Kreis stellt, wird immer wieder dieselben Antworte bekommen. Die entsprechen dann zwar der allgemeinen Erfahrung und sind durch den Bias der Organisation abgesichert und richtig. Nur: Helfen sie auch? Auch bei Entscheidungen unter Unsicherheit? Und gibt es überhaupt noch relevante andere? 

Hier das How to? für einen neuen und zeitgemäßen Umgang mit Wissen in drei einfachen Schritten:

Erstens: Lesen. Jeden Tag. Mindestens eine Stunde, besser zwei. Damit wir uns nicht missverstehen: Das ist Arbeit, das geschieht im Büro. 

Zweitens: Störgefühle ernst nehmen. Wir alle kennen den Moment, wenn alle Anwesenden im Meeting spüren, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt – und alle weitermachen, weil es vermeintlich bequemer ist. Störgefühle sind wichtige Wegweiser zu neuem Wissen.

Drittens: Zusammenarbeiten. Falls es je Zeiten gegeben haben sollte, in denen wichtige Probleme aus einer einzelnen Fachperspektive zu lösen waren, dann sind sie jedenfalls vorbei. Relevantes Wissen für heute und morgen braucht immer viele Perspektiven. 

Der Gast in dieser Woche:

Anja Mutschler, Wissensdienstleisterin, Gründerin und Geschäftsführerin von 20blue.

Post Author: Michael Carl