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Willkommen zu „carls zukunft des monats“!

Dem Recht haftet das Image an, digitale Innovation zu bremsen. Wir zeigen im Interview, wie wir dies umkehren können. Außerdem: Fragen wir nicht nach Breitbandausbau, diskutieren wir das Ergebnis: Wozu werden wir in der Lage sein, wenn wir eines Tages flächendeckend online sind? Warum das Thema Macht in Führung und Organisationsentwicklung oft ein blinder Fleck ist. Unsere Erfahrungen im Institut mit der Workspace-Brandprint-Methode.

Lassen Sie sich inspirieren und viel Spaß beim Hören!

Sie haben Fragen oder Anregungen? Werden Sie Teil unseres Zukunftsdialogs und nehmen Sie mit Zukunftsforscher Michael Carl auf Twitter Kontakt auf:

Stellen wir uns vor, wir könnten überall online sein – was machen wir dann? Klick um zu Tweeten

Diesen Monat in der Zukunft:

Autonomes Fahren? Geht gar nicht, wir könnten ja die Schuldfrage gar nicht beantworten. KI? Pah, der Datenschutz! Das Motiv ist vertraut: Dem Recht haftet das Image an, allerorten digitale Innovation zu bremsen. Wir zeigen im Gespräch mit dem Juristen und Digitalisierungsexperten Thomas Klindt, Partner bei Noerr, wie wir dies umkehren können. Das Problem beginnt bei unklaren Begriffen: Digitalisierung bedeutet nicht, einen handschriftlichen Arztbrief einzuscannen. Aber was dann? Ein Gespräch über Digitales und Recht, die Todesstrafe, FCKW und noch ein paar Kleinigkeiten mehr.

Wie ist das eigentlich, wenn man parallel verantwortlicher Minister für Infrastruktur und für Digitalisierung ist? Schreibt man sich dann selbst die schönsten Beschwerdebriefe, wenn der Internetausbau zu lange dauert? Und wenn alles ausgebaut ist, was können wir dann gesellschaftlich und wirtschaftlich? Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, gibt im Gespräch mit Michael Carl darauf seine Antwort.

Adriana Lettrari, Gründerin des Netzwerk 3te Generation Ost und Geschäftsführerin der Stiftung Ehrenamt MV, spricht mit Michael Carl über Machtverhältnisse in Organisationsstrukturen. Für sie ist das Thema immer noch ein blinder Fleck im Consulting allgemein und vor allem in der Entwicklung von Organisationen.

Dazu Learnings vom Web Summit 2020 zur Arbeit der Zukunft. Wenn Arbeiten remote genauso gut funktioniert wie im klassischen Büro, wird das Büro zu … ja, was eigentlich? Warum komme ich dann heute rein? Einige der spannendsten Debatten waren von der Suche nach neuen Formen der Arbeit und Zusammenarbeit inspiriert. Die Workspace Brandprint-Methode ist ein Tool, um aus hehren Absichten für „New Work“ auch tatsächlich neue Rahmenbedingungen zu gestalten. Sie fußt auf dem Ansatz: Das Büro wird durch remote work zu einer Kulturstätte. Mitarbeiter:innen gehen ins Büro, um sich kulturell integrieren und anregen zu lassen, vergleichbar Theater, Oper und Museum. Wenig überraschend: Wer die Bürogestaltung von der Idee der Kulturstätte her denkt, kommt zu recht ungewöhnlichen Ausstattungsdetails. Wir haben die Methode für unser neues Büro ausprobiert und Michael Carl berichtet über unsere Erfahrungen. Eine kompakte Handreichung für diese Methode finden Sie hier.

Die Gäste des Monats:

Christian Pegel, seit 2016 Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (SPD) – (vorher Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung seit 2014) und SPD-Landtagsabgeordneter für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

Adriana Lettrari, Gründerin des „Netzwerk 3te Generation Ost“, engagiert zum Thema Leadership und seit kurzem Geschäftsführerin der Ehrenamtsstiftung MV.

Thomas Klindt, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Noerr LLP, Experte für Haftungsfragen rund um Digitalisierung, KI und Connectivity, Herausgeber von juristischen Fachmagazinen und Professor für europäisches Produkt- und Technikrecht an der Universität Bayreuth.

Post Author: Michael Carl