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Warum es keine schlechten Daten gibt. Wieso „Künstliche Intelligenz“ ein Forschungsfeld und keine „einfache“ Programmierarbeit ist. Brauchen wir eine differenzierte Mitte der Gesellschaft und schützt uns diese vor Extremisten? Warum wir niemals mehr den Begriff „Klimawandel“ nutzen wollen.

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Hört die komplette Folge 29 hier:

Lasst euch inspirieren und viel Spaß beim Anhören!

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Worte machen einen Unterschied. Darum Klimakrise, Klimakatastrophe, Klimanotstand – aber nie mehr „Klimawandel“! Klick um zu Tweeten

Diese Woche in der Zukunft:

Spätestens seit dem Gespräch mit Christian Stöcker aus Folge 27 wissen wir: Wir Menschen sind furchtbar schlecht darin, uns komplexe Vorgänge wie exponentielles Wachstum vorzustellen und darauf rechtzeitig zu reagieren. Bestes aktuelles Beispiel dafür: Der Pine-Island Gletscher und der Thwaites-Gletscher in der Antarktis haben ihre Kippunkte erreicht. Will heißen: Sie schmelzen und lassen in den nächsten Jahrzehnten den Meeresspiegel um circa 3 Meter steigen. Und es gibt nichts, was wir Menschen dagegen jetzt noch tun können. Das hätten wir verhindern können, wenn, tja, Entscheider vor Jahrzehnten auf die Wissenschaft gehört hätten und sich diese Entwicklung hätten tatsächlich vorstellen können. Ein weiterer Grund, niemals mehr – man kann es nicht oft genug betonen – niemals nie, nie mehr den drastisch verharmlosenden Begriff „Klimawandel“ zu benutzen. Worte machen einen Unterschied.

Systeme künstlicher Intelligenz werden mehr und mehr in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Sie werden unsere Arbeits- und Lebenswelten selbstverständlich nachhaltig beeinflussen. Zugleich ruft jede smarte Idee oder kluge Innovation sofort jemanden auf den Plan, der die Datenschutzkeule schwingt. Der Reflex sitzt. Daten scheinen uns an sich schon Angst zu machen. Warum das eine grundlose Überreaktion ist – und wo die eigentlichen Herausforderungen im Kontext von digitalen Daten liegen, darüber spricht Michael Carl mit dem Informatiker Prof. Kristian Kersting, Leiter des Kompetenzclusters Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen an der TU Darmstadt. Warum können individuelle Daten Leben retten? Und wie bringen wir den „Datenhunger“ der Systeme künstlicher Intelligenz mit unserem Verständnis mit Datenschutz in Einklang? Über welche Daten sprechen wir eigentlich, wenn wir von Big Data erhebliche Veränderungen erwarten?

Ein Werkstattbericht zu unserem Buchprojekt „Creating a better normal: re:start 2021“: Immer mehr spannende Beiträge von Autor:innen treffen bei uns ein und was dürfen Leser:innen des Sammelbandes erwarten? Heute einen Auszug aus einem Beitrag von Michael Husarek, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten. Kleiner Spoiler: Es ist ein flammender Appell an eine differenzierte Mitte der Gesellschaft.

„Creating a better normal: re:start 2021“  bedeutet: Genau jetzt ist es Zeit, sich aktiv auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten, das künftige Normal zu entwerfen, zu diskutieren und zu gestalten: Wie wollen wir arbeiten und zusammenarbeiten? Wie wollen wir kommunizieren, wie integrieren, wie entscheiden und wie leben?

Mehr Infos findet ihr auf carls-zukunft.de

Oder kontaktiert Michael Carl direkt: Entweder per Mail oder kommentiert gerne bzw. markiert jemanden in seinem LinkedIn-Artikel, der unbedingt dabei sein sollte.

Der Gast dieser Woche:

Kristian Kersting, Professor für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen an der TU Darmstadt

Post Author: Michael Carl